mze_2156 Wissenswertes

Der Schlaf aus medizinischer Sicht

Beinahe jeder Zweite in Deutschland beklagt, dass der nächtliche Schlaf nicht so regenerativ ist, dass er morgens entspannt und ausgeruht aufstehen kann. Ungefähr jeder Vierte hat Einschlafschwierigkeiten und wacht nachts des öfteren grundlos auf. Zehn Prozent haben immerhin so große Schlafstörungen, dass sie ihren Alltag nicht mehr richtig bewältigen können.

Obwohl wir etwa ein Drittel unseres Lebens schlafend verbringen, ist der Schlaf an sich noch weitgehend unerforscht. Man nimmt an, dass sich im Schlaf der Gehirnstoffwechsel erholt. Das vegetative Nervensystem fährt das Herz, die Muskulatur und die Atmung „herunter“. Somit wird angenommen, dass der Schlaf der Regeneration und Erholung dient. Während des Schlafens durchleben wir verschiedene Phasen. Diese Phasen sind traumlose Tiefschlafphasen oder Traumphasen, sogenannte REM-Phasen. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass jede dieser Phasen ca. 90 Minuten anhält. Um einen erholsamen Schlaf zu haben, ist es wichtig, dass diese Phasen ungestört durchlaufen werden können.
Die Gründe für Schlafstörungen können vielschichtig sein. Organische, psychische Störungen bzw. Probleme oder auch Umwelteinflüsse spielen auch „im Schlaf“ eine erhebliche Rolle und rauben so manchem die verdiente Erholung.

Wie wichtig das richtige Bett für einen erholsamen Schlaf ist, ist für die meisten Menschen heute keine Frage mehr. Dennoch wird die „Schlafunterlage“ heutzutage immer noch stiefmütterlich behandelt oder gerät in Vergessenheit. Reifen, Handys, sogar Autos werden in der heutigen Zeit regelmäßig erneuert, aber viele Matratzen und Lattenroste sind noch „erste Garnitur“. Die meisten wissen gar nicht, wie alt „Ihre“ Matratze ist. Älter als 7-10 Jahre sollte eine Matratze aus medizinischen und hygienischen Gründen nicht sein. Auch die Empfehlungen für Matratzen und die technischen Neuheiten haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Aber eins ist besonders wichtig, vor allem wenn bereits Beschwerden bestehen, aber auch zur Vorbeugung sollte man immer beachten: nur die individuelle Beratung und Anpassung kann zu dem ersehnten, erholsamen Schlaf beitragen.
 
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Rückenschmerzen

Der heutige Lebensstil wirkt sich auf unsere Gesundheit nachweislich negativ aus. Funktionsbeeinträchtigungen und Erkrankungen der Wirbelsäule sind mittlerweile das häufigste und konstenintensivste Gesundheitsproblem moderner Industriegesellschaften.

Über 75 % aller Rückenschmerzen entstehen im Lendenbereich. Der obere Teil der Wirbelsäule, die Hals-Nacken-Region, ist am zweithäufigsten von Schmerzen geplagt, etwa jeder 4. Rückenschmerz geht vom Nacken aus.
 

30 - 40 % aller Erwachsenen sind akut von  Rückenschmerzen betroffen.

80 % aller Erwachsenen haben schon einmal Rückenschmerzen gehabt.

Rund 5 % der Bevölkerung leidet an schweren, chronischen Rückenschmerzen.

40 % aller Berufsunfähigkeitsschreibungen sind mit Rückenschmerzen begründet.

Bereits 30 % der 7- 17-jährigen Jugendlichen klagen über Rückenschmerzen.

Erholsamer, entspannender und regenerierender Schlaf ist für uns lebenswichtig. Kompetente und individuelle Beratung sind für Kranke aber auch Beschwerdefreie entscheidend. Nehmen Sie sich Zeit, das richtige Schlafsystem zu finden und achten Sie auf Folgendes:

  • richtiges Liegen auf der Matratze ist wichtig! Sie darf nicht zu hart, aber auch nicht zu weich sein!
  • Auch das richtige Kopfkissen ist von großer Bedeutung  für die korrekte Lagerung.
  • Sind Sie „Seit-, Bauch- oder Rückenschläfer“? Dies ist wichtig für die Beratung und die Auswahl.
  • Haben Sie Beschwerden? Scheuen Sie sich nicht, diese mitzuteilen, damit individuelle Lösungen gemeinsam erarbeitet werden können.
  • Auch die richtige Decke spielt für erholsamen Schlaf eine große Rolle, sie sorgt für das richtige „Klima“ im Bett.
  • verstellbare Rahmen und Motorrahmen bieten nicht nur Komfort, sondern können bei krankhaften Veränderungen der Wirbelsäule große Hilfestellungen geben und sind nicht nur für ältere Menschen geeignet.
  • Veränderbare Bettsysteme bieten ein Höchstmaß an individuellen Anpassungsmöglichkeiten.
  • Aufgrund von Belastung, Verschleiß und Hygiene sollten Matratzen nach ca. 8-10 Jahren ausgetauscht werden. Wie alt ist Ihre?
 
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